Kinesio-Tape

Bunte Pflaster gegen Bewegungsschmerz

Durch die Sportberichterstattung in den Medien ist die Behandlung mit Kinesiotapes in aller Munde. Besonders verbreitet ist diese Therapiemethode unter Profisportlern. Zurecht, denn es ist eine effektive Behandlungsmöglichkeit zur Behandlung von Schmerzen und Schwellungen. Es handelt sich dabei um farbige, elastische Klebebänder, die auf den Bereich der betroffenen Körperregion aufgeklebt werden.  Sie ist schmerzfrei und hat kaum Nebenwirkungen. Voraussetzung für eine Therapie mit Kinesiotapes ist eine genaue ärztliche Untersuchung und der damit verbundene Ausschluss von Frakturen, Tumoren, rheumatischen Erkrankungen etc. Darüber hinaus ist es wichtig, die verschiedenen Anlagetechniken der Kinesiotapes zu beherrschen.

Knie-taping

Kinesiotapes sind spezielle atmungsaktive Baumwollbänder, die mittels wellenförmig aufgebrachten Acrylklebers an der Haut befestigt werden. Ähnlich der menschlichen Haut hat das Band eine Vorspannung von etwa zehn Prozent auf der Trägerfolie, die maximale Klebekraft wird nach etwa drei Stunden erreicht. Die Tragedauer beträgt meist drei bis fünf Tage, manchmal auch bis zu 2 Wochen. Hautreizungen durch den Klebstoff sind extrem selten. Es sind weder Inhaltsstoffe in den Tapes enthalten, noch spielt die Farbe im Bezug auf die Materialeigenschaften eine Rolle; den Farben werden psychologische Effekte zugeschrieben. Beispielhaft seien die „klassischen“ Farben beim Kinesiotaping erwähnt. Diese sind Rot (mit einer Wellenlänge von 650-750 nm) und Blau (mit einer Wellenlänge von 420-490 nm).

Schulter-tapingNach Operationen oder als Folge von Verletzungen treten  Schwellungen oder Blutergüsse  als Folge einer lokalen Weichteilschädigung oder eines gestörten Abflusses der Gewebsflüssigkeit auf. Ziel der Behandlung ist die Verbesserung des Abtransportes von freier Gewebsglüssigkeit (Ödem,Serom). Verspannungen im Bereich der Wirbelsäule führen zu einer Bewegungseinschränkung und zu einem deutlich tastbaren Muskelhartspann im Verlauf der betroffenen Muskelgruppen. In diesen Fällen haben sich detonisierende (muskelentspannende) Kinesiotapelanlagen auf die betroffene Muskulatur als hilfreich erwiesen, wobei bereits innerhalb weniger Minuten nach der Anlage eine Besserung eintreten kann. Dadurch können Schmerzmittel eingespart oder überhaupt vermieden werden. Natürlich muß vor einer solchen Behandlung eine genaue ärztliche Untersuchung, den Grund für die Beschwerden klären.

Instabile Gelenke werden durch stärker gespannte Kinesiotapes stabilisiert. In der Rehabilitation nach Verletzungen werden sie deshalb oft eingesetzt

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